Starten Sie mit Absichten statt Kategorien: Wofür suchen Menschen tatsächlich? Beispiele sind „Fehler beheben“, „Kampagne auswerten“, „Onboarding vorbereiten“. Extrahieren Sie diese Phrasen aus Supportfällen, Confluence‑Seiten, E‑Mails und Suchlogs. Gruppieren Sie ähnliche Intents, wählen Sie sprechende Hauptformen, verknüpfen Sie sie mit typischen Artefakten. Daraus entsteht ein Anfangsset, das unmittelbar Hilfestellung leistet, weil es der Alltagsarbeit folgt, nicht einer abstrakten Landkarte.
Konsistente Schreibweisen senken Reibung: Entscheiden Sie sich für Singular, vermeiden Sie interne Akronyme, setzen Sie zusammengesetzte Wörter sparsam und nachvollziehbar. Legen Sie Beispiele fest, die Grenzfälle zeigen, und dokumentieren Sie Entscheidungsprinzipien kurz, aber eindeutig. Eine kleine Stilkarte verhindert Diskussionen im Klein‑Klein und erleichtert Tool‑Automatisierung. Wichtig ist nicht akademische Reinheit, sondern Vorhersagbarkeit, damit Menschen schneller auswählen und Maschinen präziser aggregieren können.
Sprachvielfalt ist wertvoll, doch Indexe lieben Eindeutigkeit. Legen Sie pro Bedeutung eine bevorzugte Form fest und erfassen Sie gängige Varianten als Aliasse. Hinterlegen Sie kurze Hinweise, wann welcher Begriff gemeint ist, besonders bei Homonymen. In Suchoberflächen können Aliasse Treffer mit dem Haupttag mappen. So bleiben Menschen flexibel in der Eingabe, während Ergebnisse konsistent zusammenlaufen und Auswertungen verlässlich bleiben. Das reduziert stillen Datenbruch und unnötige Doppelpflege erheblich.